Zeitlauscher

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Erschienen als Taschenbuch im OCM-Veflag; 110 Seiten; 9,80 €; ISBN 978 - 3 - 942672 - 41 - 2

Www.ocm-verlag.de

Inhalt

Der junge Konrad hat ein außergewöhnliches Talent: Er kann in die Vergangenheit hören. Mit der Zeit lernt er seine Gabe zu verfeinern und zu nutzen. Doch dann verliebt er sich in Klara, ein Mädchen, das vor 470 Jahren lebte. Und er muss feststellen, dass Zeitlauschen nicht nur von Vorteil ist.

Das Besondere an dem Buch ist, dass es mit der Kurzgeschichte "Kassandra" eine kleine Fortsetzung gibt, die sich darum dreht, was aus Konrads Schwester Blume weiter geschehen ist. Wer also noch weiterschmökern möchte, fühle sich eingeladen, sich dieses hübsch gestaltete Extra von der Internetseite des OCM-Verlages herunterzuladen.

http://www.ocm-verlag.de/shop/buecher/detail/zeitlauscher-markus-veith/5/

Editorial

Mein bisheriger Bestseller und daher ganz eindeutig eines meiner Lieblingsbabys. Über 250 verkaufte Exemplare als Buch und noch mal 100 als Hörbuch. Das Konzept ist dermaßen simpel, dass es mir ein Rätsel ist, weshalb meines Wissens noch niemand vor mir auf die Idee gekommen ist.
Übrigens: Es gibt da noch eine für sich eigenständige zweite Geschichte mit dem Titel „Kastanienbraun“, die sich um Konrads Schwester dreht. Ich biete hiermit an, den 12-seitigen Text (der nur im längst vergriffenen Buch zu lesen ist) für 5 Euro (plus Porto) als Ausdruck zu verschicken.
Paradoxerweise entstand „Kastanienbraun“ vor „Der Zeitlauscher“. Und vielleicht interessant zu erwähnen, dass dieser erste Text eine Art Auftragsarbeit war. Eva Bodinet, eine damalige Freundin, von der ich leider lange nichts mehr gehört habe, bat mich damals zu einem Bild, dass sie gemacht hat, eine Geschichte zu schreiben. Eigenartigerweise schlich sich da wie von selbst ein junger Mann ein, der Stimmen zu hören schien und ich fragte mich, warum er das kann ...

Presse

WAZ, zur Erscheinung von DER ZEITLAUSCHER, 08. 2004
ZEITLAUSCHER kriecht unmittelbar ins Ohr
Er war Finalist beim Literaturwettbewerb der Hörbuch-Verlags in München, er liebt es, zu erzählen und er kann - so sagt er selbst - Zuhörer mit seinen Geschichten "in die Sitze tackern." Nun präsentiert der Dortmunder Autor Markus Veith sein erstes Hörbuch. Selbst produziert.
"Da steht man einsam im Studio und liest für eine Glaswand. Die einzige Reaktion ist die Daumenbewegung des Tochtechnikers", erinnert sich Veith an die zeit der Aufnahmen. "Klassische Lesungen sind da wesentlich angenehmer."
Der 32-jährige hat in diesem Frühsommer seinen persönlichen Verkaufsschlager DER ZEITLAUSCHER als Hörbuch produziert. "Viele wollten die Geschichte noch mal auf CD haben, da habe ich es einfach mal versucht", sagt er. Der Autor konnte auf tüchtige Unterstützung zurückgreifen: Ein Kollege hat ein Studio mit den nötigen Effekten, ein anderer lieferte als Grafiker das Layout für das Cover. Das Geld reichte für 100 Exemplare. "Davon sind bereits 44 vorbestellt", so Veith. Der Umgang mit der Stimme im Studio war eine Herausforderung, nach der vierten Aufnahme war dann auch der Tontechniker zufrieden. Seine Erfahrung: Leisere Stimme wirkt intensiver. "Ins Ohr kriechen", nennt er das.
Die produzierte Geschichte passt hervorragend zum Thema Hören, denn Veith erzählt in seiner Novelle von einem Jungen, der in die Vergangenheit hinein lauschen kann - und sich dort sogar verliebt: In ein Mädchen, das vor 470 Jahren lebte. Die Liebe des Zeitlauschers, sie ist akustischer Natur ... "Ich mag das Mystische in Situationen. Das baue ich in meine Erzählungen ein."
Veith, der vor 7 Jahren seinen Gärtnerjob an den Nagel hängte, um als freischaffender Autor und Schauspieler zu arbeiten, hat trotz einiger Erfolge bisher keinen Verlag für sein Projekt gefunden. "Leider. Ich passe vielleicht nicht ins Konzept." Doch das hält den Geschichtenerzähler nicht davon ab, weiter zu machen. "Dann halt in Eigenproduktion", sagt er entschlossen. Netzwerke hat er ja.
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