Die besten Tage meines Lebens

Eine Komödie von Frank Pinkus
mit Kirsten Annika Lange und mir
Regie. Tony Glaser

Handlung:

Die attraktive Künstlerin Anna und der pummelige Gartenbauarchitekt Klaus geraten in einen unangenehmen Rechtfertigungszwang: Sie wurden miteinander gesehen. Leider von ihren Ehepartnern, denen das gar nicht gefällt. Und so kommen sie nicht umhin, ihre vollkommen harmlose Beziehung zu gestehen.
Seit ihrer ersten Begegnung in der Grundschule liefen sie sich immer wieder über den Weg: In der Tanzschule, in der Studenten-WG, im Fitnessstudio, in der Sauna … Jede Begegnung endete in einer höchst peinlichen Katastrophe.
Und ausgerechnet diese beiden sollen eine Affäre haben? – Nein! Niemals! – Und überhaupt, all diese Gegensätze! – Das ist ja albern, also wirklich! … Doch manchmal sind es eben genau diese Gegensätze …
Eine Komödie mit Herzklopf-Momenten, über Große-Bruder-Ratschläge und die Frage, ob man gegen K’s allergisch sein kann.

 

Trailerproduktion: geni(e) Film- & Fotoproduktion

Musik: Birger Nießen

 

 

Presse

Dortmunder Kulturblog – 14. Februar 2018
Das Stück dürfte eines sein, das Schauspielern gefällt, weil sie unterschiedliche Charaktere spielen und somit die ganze Bandbreite ihres Könnens zeigen dürfen: Bengel und Zicke am ersten Schultag (wobei sie ihn schwer demütigt), Teenies mit Zahnspange und Machogehabe in der Tanzschule – eine Begegnung, die ebenfalls schlecht läuft, und vieles mehr. Die Zuschauer sehen Klaus schwer vergrippt, besoffen oder als Aktmodell und Anna in der Sauna, als Braut, im sexy Outfit beim Fitnesstraining oder als Malerin. Und weil sich das Stück in mehrere kurze Szenen aufsplittet – den Treffen der beiden im Laufe der Jahre – ist das Ganze trotz seiner Spieldauer von über zwei Stunden (inklusive einer Pause) enorm kurzweilig.
Zum Gelingen dieser Premiere tragen nicht nur die guten Darsteller auf der Bühne, sondern auch das gut gelaunte Publikum bei. Als in den Zuschauerrängen einmal eine Bierflasche umfällt, während es auf der Bühne um Klangschalen geht, bricht der ganze Saal in lautes Lachen aus. 🙂
Je öfter Klaus und Anna sich treffen, desto näher kommen sie sich. Aus purer gegenseitiger Abneigung zu Beginn wird immer mehr so etwas wie Zuneigung, und zum Ende hin bezieht das Stück seine Spannung aus der Frage, ob aus den beiden vielleicht doch noch mehr wird, als nur gute Freunde.
Meine Empfehlung: reingehen und einen entspannten Theaterabend erleben!
Andreas Schröter

  

Fotos: Anne Müller